Dienstag, 23.10.2018 01:09 Uhr

Frühere Rebblüte rückt näher

Verantwortlicher Autor: Karl J. Pfaff Köln, 23.05.2018, 21:54 Uhr
Presse-Ressort von: LifestyleWeinKultur Bericht 5135x gelesen

Köln [ENA] Die Winzer verfolgen die Rebblüte alljährlich mit großer Spannung. Verläuft sie ohne Probleme, können sie auf gute Ernte hoffen. Niedrige Temperaturen während der Blütephase führen zu geringeren Fruchtansätzen und mindern dementsprechend die Erträge. In den Weinbergen an Rhein und Mosel könnten die Reben in diesem Jahr eher als sonst blühen. Oft beginnt die Rebblüte Anfang Juni.

Nach Einschätzung des Sprechers im Deutschen Weininstitut (DWI) wird die Blüte wahrscheinlich schon im Mai einsetzen. Wegen sehr warmer Tage im April, ist der Vegetationsverlauf der Rebstöcke rund zwei Wochen weiter als im langjährigen Mittel. Gebremst werden könnte die Entwicklung höchstens noch von den letzten kühleren Mai-Tagen. Langfristig gesehen setzt die Rebblüte wegen des Klimawandels immer früher ein. Seit Ende der 1980er fühle es sich an, als ob jemand eine Heizung angedreht habe. Daran ändere auch ein kühleres Jahr zwischendurch nichts, in dem die Blüte erst in der zweiten Juni-Hälfte einsetze. «Durch den Klimawandel haben wir halt jedes Jahr immer wieder andere Extreme.»

Unter normalen Witterungsbedingungen dauert es von nun ab noch gut drei Monate bis die Trauben erntereif sind. Die Winzer verfolgen die Rebblüte alljährlich mit großer Spannung. Verläuft sie ohne Probleme, können sie auf gute Ernte hoffen. Kühles Wetter während der Blütephase führt zu geringeren Fruchtansätzen und mindert dementsprechend die Erträge. (Quelle: Deutsches Weininsitut DWI)

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