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Grüne Lüge-Weltrettung als profitables Geschäftsmodell?

Verantwortlicher Autor: Karl J. Pfaff Blieskastel, 20.02.2018, 10:28 Uhr
Presse-Ressort von: LifestyleWeinKultur Bericht 5852x gelesen

Blieskastel [ENA] Der Film zum Buch „Die grüne Lüge“ startet am 22. März in ausgewählten Cinemas. Kathrin Hartmanns jüngst erschienenes Buch, welches aus der Zusammenarbeit mit dem Dokumentarfilmer Werner Boote "The Green Lie - Die grüne Lüge" entstand und rechtzeitig zum Filmstart in Deutschland am 22. März 2018 fertig wurde, beschreibt auf bedrückende Art und Weise das System Greenwashing.

Der bekannte Autor Michael H. Schmitt hat das Buch gelesen und rezensiert: Fast alles wird heute unter dem Oberbegriff ÖKO auf dem riesigen weltumspannenden Markt angeboten. Obwohl Massenprodukte, zu denen auch immer mehr Dienstleistungen zählen, unter die Begriffe »bio«, »nachhaltig«, und »fair gehandelt« fallen und es längst wissenschaftlich erwiesen ist, dass es nicht mehr mit rechten Dingen zugeht, was Konzerne sich einfallen lassen, um sich einen grünen Anstrich zu geben, obwohl Mensch, Tier und Umwelt unter ihrem gewinnmaximierten Handeln leiden.

Greenwashing ist ein Zauber-Begriff aus den PR-Zylindern, der Kampagnen, Einzelprodukte, Unternehmen, vor allem aber politische Strategien von verantwortlichen Volksvertretern besonders ethisch korrekt und umweltfreundlich erscheinen lassen. Grüne Lügen - Je absurder sie sind, desto bereitwilliger werden sie geglaubt. Greenwashing, das Bemühen der Konzerne, ihr schmutziges Kerngeschäft hinter schönen Öko- und Sozialversprechen zu verstecken, ist erfolgreicher denn je. Aber jenseits der grünen Scheinwelt schreitet die Zerstörung rapide fort. Trotzdem hält Greenwashing jedweder Aufklärung stand.

Je gebildeter die Zielgruppe, je schädlicher das Produkt ist und je absurder das daran geknüpfte Öko-Versprechen, je offensichtlicher also die grüne Lüge ist, desto eher wird sie geglaubt, schreibt Hartmann, die aktiv an Bootes Film beteiligt war und die Krisenregionen dieser Welt in Augenschein genommen hat. Doch die Menschen wehren sich weltweit gegen die Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen. So wie der peruanische Bauer Saúl Luciano Lliuya, der den Energiekonzern RWE vor einem deutschen Gericht verklagt hat. Die Zerstörung des Planeten geht weiter, ob Glyphosat, oder Brandrodung für Palmöl, Holzeinschlag in Regenwäldern, Monokulturen in sensiblen Regionen, Fracking, Gas und Ölförderung in Küstennähe.

Doch es regt sich Widerstand. Denn heute lebt der kleinste, aber reichste Teil der Menschheit so auf diesem Planeten als wäre er 1,6 Mal so groß. Konzerne und ihre Gier nach Profit erkennen nicht die Not der Menschen, in deren Ländern sie Raubbau bis zur Unkenntlichkeit ganzer Landstriche treiben. Selbst vor dem elementarsten Recht auf Wasser für jeden Erdenbewohner machen die modernen "Eroberer" nicht halt. Menschen aller Industrienationen vereinigt euch, steht auf und kämpft für die Rechte aller unterdrückten Völker. Dies könnte das Fazit dieses neuen Buches der Autorin Hartmann und des Filmes von Werner Boote sein! (nach Text von: Michael H. Schmitt)

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